* Erfurter Kunstverin
* Berlin: Freie Secession
Nr. 301 Bahnhof
Nr. 302 Fabrik auf dem Berg
Nr. 303 Unterführung
Nr. 304 Zwei Köpfe
Nr. 60 E. v. Fiebig-Crodel, Jena: Rotes Haus
(TB I, 17.4.1920: "Alle Holzschnitte ausgestellt")
Walter Ley: " Leute wie Crodel und Orlowski, denen Kirchner das Ideal zu sein scheint" in: Das Kunstblatt 4, 1920, S. 178, Abb. 181.
* Berlin: Freie Secession
TB I, 14.5. Heute kommt die Nachricht aus Berlin, daß die Freie Sezession die Beiden angenommen hat. Es sind je zwei Ölbilder. Zwei Bilder aus den Tagen in Neuhaus (nach dem 13. Feb. 21) und Kinder auf der Brücke (10.10.20) bei Ibeth [Elisabeth Crodel] und das Blaue Mädchen (4.3.21).
* Weimar: 1. Thüringer Ausstellung
Altärchen
Zeichnung Dorf
* Jena: Ausstellung Jenaer Künstler im Kunstverein
Holzschnitte und Gemälde
* Hamburg: Kunstbund-Ausstellung bei Commeter, April
23 graphische Blätter darunter: Jorinde und Joringel, verkauft: Aquarell Pferde am Meer
* Erfurter Kunstverein
26.3.22: Abends ist Herbert Koch da... und sucht Bilder aus, für die Erfurter Ausstellung.
TB 27.10.1922: Arbeiten für Kaesbach in Erfurt
* Berlin: Berliner Sezession
Waldrand im Winter
Landschaft mit großem Baum
Dorf Kimitz
Hof bei Cospeda
(alle Bilder erworben von Möller 4.2.1923
* Oldenburg: Aquarell-Ausstellung der Vereinigung für Junge Kunst
Aquarell-Ausstellung mit Kleinplastiken von Kolbe und Sintenis 1.4.-5.5.
Aquarell
* Darmstadt: Deutsche Kunst 1923 Expressionismus-Ausstellung
(Vgl. die vorausgegangenen Ausstellungen der Darmstädter Secession und des Verbandes der bildenden Künstler in Hessen; Karl Freund, Deutscher Expressionismus in Darmstadt, Die Kunst Jg. 36, 1921, S.42-45)
* Berlin: Galerie F. Möller "Richard Scheibe - Charles Crodel"
Nr. 25 Kleiner Esel in Fiesole 1921
Nr. 26 Gänse im Schnee 1921
Nr. 27 Winterlandschaft mit Körben 1922
Nr. 28 Junge Hühner 1923
Willi Wolfradt, Der Cicerone 15,1923, S. 428f. "Lebewesen und Alltagsdinge sind lose, systemlos über die Bildfläche hingebrockt, wie im Spiel herumgestreut. Has und Ochs und Huhn, Holzsammler und Fuhrmann haben etwas von der putzigen Anmut und gravitätischen Gebundenheit von Lebkuchenfiguren und sind oft von ähnlicher Allgemeingültigkeit des Profils wie solche volkstümlichen Gestalten, ermangeln nicht des legendären Zugs."
Der Cicerone 15, 1923, S. 429f.: "Man könnte von graphischer Dialektdichtung sprechen, denkt an persische Volksbücher."
Karl Scheffler, Aprilausstellung Galerie F. Möller, Kunst und Künster 21, 1922/23, S. 272
Paul Westheim, Atelierstreife II, Das Kunstblatt 7, 1923, S. 210 Abb. S. 361
P.F. Schmidt, Das Kunstblatt 7, 1923, S. 158
* Jena: 1923/1924 Kollektiv-Ausstellung im Kunstverein "Charles Crodel - Landschaften"
Jenaische Zeitung 17.12.1923
* Berlin: Juryfreie Kunstausstellung ?
Willi Wolfradt, Berliner Juryfreie Kunstschau, Das Kunstblatt 7, 1923, S. 361
Ausgestellt: wohl 2 Kartons für die Veranda, Kriegerstraße
Mitglied der Freien Sezession
* Dresden: Galerie Emil Richter
Will Grohmann, Der Cicerone, Juni 1924, S. 727f.: Dresdener Sommerausstellungen "Bei E. Richter hängt Carl Crodel. Der heute Dreißgjährige empfing entscheidende einflüsse in Jena durch die dortige Sammlung Botho Gräf und verarbeitet sie heute noch. Farbholzschnitte (Ziegen, Winterbäume) erinnern äußerlich an Kirchner und sind in der Form das Gekonnteste."
* Wiesbaden: Bücherstube am Museum "Charles Crodel"
M.E. Der Cicerone 16, 1924, Heft 5, S. 241
* Frankfurt /Main: Galerie Rosy Fischer: "Aquarell und Graphik Ausstellung von Ch. Crodel"
* Erfurter Kunstverein: "C. Crodel - J. Driesch - H. Astfalck"
Walter Passarge, Erfurt, Der Cicerone 16, 1924, Heft 23, W. 1148-1149 (TB II, 14.XI.24:" Abends ist Köhler aus Weimar da und es ist komisch, wie er sich 'wundert'. Neulich ist im Cicerone Septemberheft 19 ein kleiner Artikel über die Graphik erschienen."
* Berlin: Goldschmidt & Wallerstein
Eröffnung 11. Mai 1924
Verkauf an Bruno Ziemer: Bubi und Gridl (mit Eichkatz und Vögelchen -> 4.-6.5.23 und 2.11.1923 (Skizze)
Willi Wolfradt, Graphik von Charles Crodel, Der Cicerone, S. 916f.: "Kreiden von schöner Besonderheit des Tons und farbig delikater Abstimmung umschreiben in kräftig-leichtem Schwung die Tiergestalt, fassen sie aus ihrer spezifischen Kurve groß auf, ohne sie andererseits der anmutigen Unbeholfenheit ihres Vorsichhinlebens zu entkleiden. Vorherrschend bleibt der Ton einer halbbewußten Melancholie des Äsens und des schweigsamen Beieinanders. So lagern monologisch und in ihrer Affektlosigkeit bewegend ein paar Kamele beisammen, schreitenden Puten stolz zwischen den Stämmen hin und aneinander vorbei, lagern sich die Seehunde.
* Berliner Secession
Frühjahrsausstellung
Eröffnung 11. Mai 1924 durch Liebermann; 3 Arbeiten: Straße nach Gesunda??? (18.10.23), nackter Junge im Schnee (10.12.24), Landschaft mit Hausberg bei Jena (3.2.)
* Berlin: Berliner Secession
Herbstausstellung?
Nr. 10 Badende am Siljan
Nr. 11 Tauwetterlandschaft mit Hühnern
Nr. 12 Hühnerstall
Nr. 12a Holzschnitte
* Aachen: Suermondt-Museum: Aquarellausstellung Charles Crodel im Kupferstichkabinett
Aachener Kunstblätter, Jahresbericht des Museumsvereins Aachen Heft XII/XIII 1924-1925, Aachen 1926, S. 24: "Oktober 1924: "Im Kupferstichkabinett war eine große Aquarellausstellung von Charles Crodel, Jena".
S. 11: "Die neue Abteilung der graphischen Sammlung wurde in den Jahren 1924/1925 um 81 Einzelblätter vermehrt..."
* Oldenburg: Graphik der Gegenwart, Vereinigung für junge Kunst
* Berlin: Juryfreie Kunstschau
Nr. 206 Prozession
Nr. 207 Landschaft I
Nr. 208 Landschaft II
Nr. 209 Landschaft III
Nr. 210 Knabe
(dabei ursprünglich wohl 2 Kartons zu Brunnenkapellensage)
* Berlin: Frühjahrsausstellung Preußische Akademie der Künste
Nr. 22 Kinder mit Pfauen
Nr. 23 Feldhüter im Sommer
* Berlin: Juryfreie Kunstschau
Wandbild Jena
* Berlin: Großer Staatspreis?
* Berlin: Frühjahrsausstellung Preußische Akademie der Künste
Nr. 60 Attische Landschaft mit Soldaten
Nr. 61 Ostern in Thessalien
Nr. 62 Griechische Landschaft
* Berlin: Herbstausstellung Preußische Akademie der Künste
Nr. 44 Karton zu einer Wandmalerei (Brunnenwand aus dem Hospital in Erfurt)
* Halle: Ausstellung im Roten Turm
Hallesche Nachrichten 1.10.1926
* Jenaer Kunstverein: "Charles Crodel - Bilder aus Griechenland"
* Erfurter Kunstverein: Carl Crodel - Bilder aus Griechenland (?)
Eröffnung 10.1.1926
Das Kunstblatt 10, 1926, S. 174: "Skizzenhafte Federzeichnungen fast im Stil der deutschen Kleinmeister, aber im Gegensatz zu den früheren Arbeiten auch klarer und beruhigter, obwohl sich die Handschrift nicht verleugnet. Crodel, der eben in der Universität Jena Fresken zu malen hatte, ist jetzt mit der Ausmalung des Brunnenraums im Neubau des Großen Hospitals in Erfurt beauftragt worden."
Das Kunstblatt, 10, 1926, S. 172: "Erfurt: Im Kunstverein Arbeiten von C. Crodel. Die frühen Sachen, Waldlandschaften in dunkeltrüber Farbigkeit und stark volumenhaft empfundene figürliche Darstellungen, hauptsächlich Lithos, weisen auf Munch zurück. In den nächsten Jahren wird die Farbe heller. Die krause Handschrift durchsetzt den Bildaufbau. An Frische und Lebendigkeit wird viel gewonnen. Man sollte vermuten, daß die Stärke dieses Künstlers in der Darstellung des Kleinen liegt, die eine humorvolle Note nicht fehlt. Umsomehr erstaunen die Arbeiten des letzten Jahres, vorwiegend Ölbilder, Griechische Landschaften und Volkstypen groß gesehen voll Stimmung und Kolorit. Dabei zum Teil sehr sicher im kompositionellen Aufbau. Die Entwicklung durchaus zielbewußt und an den gezeigten Bildern leicht zu verfolgen. Skizzenhafte Federzeichnungen fast im Stil der deutschen Kleinmeister, aber im Gegensatz zu den früheren Arbeiten auch klarer und beruhigter, obwohl sich die Handschrift nicht verleugnet. Crodel, der eben in der Universität Jena Fresken zu malen hatte, ist jetzt mit der Ausmalung des Brunnenraums im Neubau des Großen Hospitals in Erfurt beauftragt worden. L.S."
* Jenaer Kunstverein (Ausstellung des Wirtschaftsverbandes bildender Künstler)
Jenaer Marktbild
Bilder aus Frankreich
1. August 1926 Mitglied der Juryfreien Kunstschau in Berlin. Crodel baut für die Juryfreie wie zuvor für den Jenaer Kunstverein eine Sammlung auf und druckt Jahresgaben in Halle. Es bestehen Verbindungen zum "Bund für Kunstausstellungen in Schulen e.V." und es werden Fabrikausstellungen veranstaltet.
* Berlin: Eröffnungsausstellung Galerie Ferdiand Möller
Cicerone 19, 1927, S. 450: "[Möller] ist seiner alten Liebe treu geblieben und eröffnet mit einer Ausstellung von Kirchner, Pechstein, Heckel und Schmidt-Rottluff, denen er Werke der darauffolgenden Generation hinzufügt, solche, die die expressionistische Sehweise organisch weitergeführt haben: Gramatté, Domscheit, Crodel, Degner und Herbig."
* Berlin: Juryfreie Kunstausstellung
Nr. 1164 Versuch einer Darstellung der vierzehn Leisdensstationen für die Brunnenkapelle Erfurt, Caseinmalerei
Curt Glaser, Ausstellung religiöser Kunst. Auf der Juryfreien Kunstschau, Beilage des Berliner Börsen-Courier Nr. 239, 24.5.1927:
* Kassel: Jubiläums Kunst Ausstellung 1927
Nr. 369: St. Etienne de Mont (Dr. Breyer, Jena)
Nr. 370 Ostern in Thessalinen
* Berlin: Wettbewerbsausstelung großer Staatspreis
Stationen 10 und 11
Bild mit Puten
3 Landschaften
(Besuch mit Gerhard Marcks)
* Stuttgart: Werkbund-Ausstellung "Die Wohnung"
* Berlin: Frühjahrsausstellung Preußische Akademie der Künste
Nr. 29 Abschied vom Sommer
Nr. 30 Pariser Tanzlokal
Nr. 31 Hafen von Marseille
* Erfurter Kunstverein
* Berlin: Schwarz-Weiß-Ausstellung Preußische Akademie der Künste
29. Oktober 1927
5 Werke
* Berlin: Galerie Ferdinand Möller: Verkaufsausstellung von Werken zeitgenössischer Kunst
Nr. 65 Dorf Kunitz (1922)
Nr. 66 Aus Norwegen, Aquarell
Nr. 67 Lichter Wald
Nr. 68 Landschaft mit großem Baum (1922)
* Nürnberg: Deutsche Kunst der Gegenwart ?
* Düsseldorf: Deutsche Kunst
Nr. 127 Griechische Landschaft mit Regenbogen (Katalog Abb. 27)
Nr. 128 Französische Landschaft
Nr. 129 Aquiarell (Illustration zu Novembre)
* Berlin: National-Galerie 2. Ausstellung Deutscher Nach-Impressionistischer Kunst aus Privatbesitz
Frau E. Meyer, Halensee (Erna Meyer?)
Nr. 34 Puter
Nr. 35 Fischer am Strand
* Berlin: Juryfreie Kunstausstellung
Nr. 118 Feuer
Nr. 119 Wasser
Nr. 120 Luft
Nr. 121 Erde
Nr. 122 Venezianische Elegie (Tempera): A. de Musset, ler fils de Titian
* Berliner Secession 1928 (53. Ausstellung)
Nr. 18 Marokkanische Parade in Paris
Nr. 19 Nordseestrand mit Kindern
Nr. 20 Blindekuh in Steudnitz
* Hannover: Deutscher Künstlerbund (96. Große Kunstausstellung)
Nr. 58 Puter
Nr. 59 Tiroler Landschaft
* München, Ausstellung der Werkstätten der Stadt Halle im Nationalmuseum München
"Für die Qualität und Bedeutung des Unternehmens sprechen die ausgestellten Arbeiten. Fachklasse für Graphik und Zeichnung, Lehrer Carl Crodel. Es wird nach der Natur gezeichnet, Akt, Kopf, Blumen, Straße, Landschaft. Extrakt: Betonung des organisch Konstruktiven, Herausstellen des physiognomisch Charakteristischen, wesenhafte Formung, Gebrauchsgraphik." (Münchner Neuste Nachrichten Nr. 148, 1.6.28)
* Barcelona: Weltausstellung
* Berlin: Frühjahrsausstellung der Berliner Secession (56. Ausstellung)
Nr. 18 Amalienborg in Kopenhagen
(angekauft vom Museum Lübeck, Behn-Haus)
Curt Glaser, Kunst und Künstler, 27, 1929 (Mai), Die Ausstellung der Sezession: "Ein glücklicher Wurf ist Charles Crodel mit seinem Bilde der Amalienburg in Kopenhagen gelungen. Vielleicht stört eine leise Erinnerung an Kokoschka. Aber man glaubt an die Ehrlichkeit dieser Märchenvision in Balu, die ein phantasiebegabtes Auge geschaffen hat. Hier ist ein Maler, der einer naiv poetischen Vision sichtbare Form zu leihen weiß."
* Berlin: Frühjahrsausstellung der Preußischen Akademie der Künste
Nr. 21 Fischermädchen in Marseille (-> Ausstellung Burg 1990)
Neue Preußische Kreuzzeitung 26.5.1929: "Eine Wand mit Arbeiten von César Klein und Crodel fängt im Hauptsaal den Blick auf; bei dem einen eine Abwandlung von Bracques Kubismus in leichter faßliche, farbig gefälligere Sphären; bei Crodels "Fischermädchen" wird der Wunsch wach, diese gute Malerei einmal auf großer Wandfläche als Fresko zu sehen."
* Altona: Kunst-Ausstellung Altona 1929
Nr. 83 Luft (aus einer Folge der vier Elemente)
Nr. 84 Komposition mit Kallisto
Nr. 85 Hühnerbild
Nr. 86 Dorf bei Kopenhagen
Nr. 87 Graphische Blätter
GM:
Nr. 316 Porträt C.C. (Ch. Crodel)
* Warschau: Wystawa Niemiecky
Nr. 330: Puten vor einem Wald (Litho)
Nr. 329: Puten in der Weihertalsmühle (Litho)
* Berlin: Herbstausstellung der Preußischen Akademie der Künste
Nr. 43 Afrikanisches Bordell, Aquarell.
Nr. 44 Mädchen in Kopenhagen, Aquarell
Julius Meier-Graefe: Ausstellung der Sezession, Berliner Tageblatt Abendausgabe 9.11.1929: "Crodel malt mit viel Geschmack und Witz eine Gesellschaft im Freien. Die Wand im Hintergrund schmücken tapetenhafte zarte Blumen. Man würde sich weiter nicht um sie bekümmern und mit den drollig gesehenen Gestalten und dem Mops im Vordergrund genug haben, wenn nicht plötzlich an der Ecke die Blumen von der Wand losgingen und richtig würden. Es tut weiter nichts, wirkt sehr hübsch, aber ist im Grunde reine Hexerei."
* Berlin: Herbstschau der Secession
Nr. 24 Kaffe Langelinie
Nr. 25 Abd'allah (-> Kokoschka)
Der Cicerone, 21, 1929, Heft 22: "Durch Traumbläue und Schwerlosigkeit besticht Crodels Kopenhagener Langelinie-Café."
Max Osborn, Herbstschau der Sezession, Vossische Zeitung 9.11.1929: "Crodel und H.Huber haben selten Dekoratives und Malerisches so glücklich verschmolzen wie jetzt."
* Berlin: Juryfreie Kunstausstellung
Nr. 206 Fresken für die Stadhalle Merseburg (100 qm)
Nr. 207 Karton zum Musikzimmer im Studentenheim der Universität Halle-Wittenberg
(wahrscheinlich der im Angermuseum Erfurt erhaltene Karton)
? Curt Glaser, Juryfreie Kunstschau, Kunst und Künstler 1929, S. 75: "Der Kritiker darf ihn [Optimismus der Bescheidenheit] nicht teilen, da sein Urteil nicht den Willen, sondern die Leistung zu treffen hat. Die Spanne aber zwischen diesen beiden Polen des Schaffens ist oft weit, selbst in den anmutigen Kompositionen des phantasiebegabten Charles Crodel, der in einem großen Entwurf für ein Deckengemälde tiepoleske Kühnheiten zu erneuern wagt. Der Reiz der Skizzenhaftigkeit bleibt der beste Teil dieser Wandbilder, die das letzte vorwegnehmen. Überzeugend setzt sich die starke Begabung des Bildhauers Gerhard Marcks durch. Erinnert seine Gestalt der "Prophetin" an Rodins Balzac, so ist sie doch eigenartig genug, um als ein starker Wurf bezeichnet zu werden. Man möchte wünschen, dieser Künstler sollte den letzten Mut zur Unbefangenheit finden, um sich von Absichtlichkeiten zu befreien, die noch die reine Wirkung seiner Werke beeinträchtigen."
Frankfurter Nachrichten 6.9.1929: "Unter den Namen, die für Berlin einen Begriff bedeuten, stehen an erster Stelle: Otto Freytag mit seinem hervorragenden, architektonisch gebauten Bild 'Anprobe', Crodels beschwingte Fresken für die Stadthalle von Merseburg und für das Studentenheim der Universität Halle-Wittenberg..."
* Paris: Bibliothèque Nationale: Exposition Peintres-graveurs
Kleines Mädchen
Truthähne
Olympia
Charles Crodel, La Revue Moderne illustré des Arts et de la Vie, 15.3.1928
Clement Morro, Crodel, La Revue Moderne illustré des Arts et de la Vie, 15.6.1929
André Müller, Charles Crodel, Revue du Vrai et du Beau, 8.1929, Nr. 126, S. 22f. 2 Abb.
* Kassel: Vierte große Kunstausstellung Kassel 1929
Nr. 62 Luft
Nr. 63 Komposition mit Kallisto
Nr. 64 Hühnerbild
Nr. 65 Dorf bei Kopenhagen
Gerhard Marcks:
Nr. 241 Porträt C.C.
Nr. 243: Porträt E.C.
* Dresden: Kunstausstellung Kühl & Kühn: "Charles Crodel und Gerhard Marcks"
Will Grohmann, Der Cicerone 21, 1929, S. 683
* Dresden: Neue Kunst Fides GmbH "Charles Crodel"
Dresden. Dresdener Volkszeitung 4.11.1929: "Interessant ist Crodel. Es steht da auf der Staffelei im kleinen Saal ein impressionisitsches Stadtbild, das etwa im Sinne Kuehls reif und belebt wirkt. Luft und Wind darin, natürlicher Schwung, inneres Gesicht. Sonst noch ein Tuillerienbild, ein farbenreiches Landschaftsbild, wie überhaupt Crodel zwar augenfroher Abbilder ist, aber doch als Kolorist eine eigene, überraschend ausgeprägt Handschrift hat, malerische Impulse, die über den Durchschnittsimpressionismus hinauslangen."
* Köln: Deutscher Künstlerbund
Nr. 58 Wasser (aus der Folge der vier Elemente)
Nr. 59 Café Langelinie
Dresdener Volkszeitung, 4.11.1929: "Interessanter ist Crodel. Es steht da auf der Staffelei im kleinen Saal ein impressionistisches Stadtbild, das etwa im Sinne Kuehls reif und belebt wirkt. Luft und Wind darin, natürlicher Schwung, inneres Gesicht. Sonst noch ein Tuillerienbild, ein farbenreiches Landschaftsbild, wie überhaupt Crodel zwar augenfroher Abbildner ist, aber doch als Kolorist eine eigene, überraschend ausgeprägte Handschrift hat, malerische Impulse, die über den Durchschnittsimpressionismus hinauslangen."
* Oldenburg: Vereinigung für Junge Kunst
Nr. 7 Die Börse Kopenhagen
Nr. 8 Kopenhagener Hafen
Nr. 9 Diana
Nr. 10 Paris (am Louvre)
Nr. 11 Landschaft St. Cloud
Nachrichten für Stadt und Land Oldenburg, 25.5.1929: "Charles Crodel bekundet in seinen französischen und dänischen Landschaften ein sicheres Form- und Farbgefühl und weiß den Duft des Wassers und die leise Stimmung des Landes zart festzuhalten." Oldenburgische Landeszeitung 25.5.1929: "Crodel, der einzige in dieser Reihe, der noch die impressionistische Lockerheit in seinen Bildern pflegt, kam mit dem Kopenhagener Hafen zu einer abgeklärt schönen Landschaft. Die "Börse in Kopenhagen" ..."
* Berlin: Staatspreisausstellung in der Preußischen Akademie der Künste
Karton zum Musikzimmer im Studentenheim der Universität Halle
B.Z. am Mittag 15.1.1930: "Am selbständigsten gibt sich wohl in der ganzen Ausstellung Crodel, auch schon von anderen Ausstellungen her seit Jahren bekannt." Curt Glaser, Die Staatspreis-Ausstellung der Akademie, Berliner Börsencourier 10.1.1930 (Morgenausgabe): ".. Crodel, der sich mit den Entwürfen seiner Hallenser Wandbilder um den Preis beworben und zu denen gehört hat, die wohl in der engsten Wahl gestanden haben."
* Stuttgart: Deutscher Künstlerbund
2 Landschaften
* Hannover. 98. Große Kunstausstellung Hannover 1930 32.2.-21.April
Nr. 60 Amalienborg in Kopenhagen
Nr. 61 Apfelpflückerin
* Kassel: Thüringisches Kunstschaffen
Saalelandschaft
Kassler Tageblatt 7.10.1930: "Unter den jüngsten Professoren begegnet man mit besonderem Interesse wieder Crodel, der eine fast mythische Saalelandschaft ausstellt, ein eigentümlich phantasieerfülltes Bild, in dessen sonderbarem Braun und Blau sich mancherlei Magie kundtut."
* München: Deutsche Kunstausstellung im Glaspalast (Neue Sezession)
Nr. 378 Amalienborg in Kopenhagen
Nr. 379 Apfelpflückerin
Nr. 380 Tunis 1929
Bayrischer Courier 15.8.1930: "farbig wie räumlich stark empfunden, ebenso das Tunisbild von Crodel"
* Düsseldorf: Kunsthalle Düsseldorf: "Berliner Sezession"
Kölnisches Volksblatt Abendausgabe 3.4.1930: #Von eigenwilliger fesselnder Handschrift ist Ch. Crodels "Café Langelinie in Kopenhagen" getragen, wie Max Pechsteins "Ertrunkener Fischer".."
* Berlin: Freie Kunstschau 1930
Nr. 48 Die kleine Hesti
Nr. 49 Thüringer Mutter
Nr. 50 Strickendes Kind
Nr. 51 Anneliese
Nr. 52 Kleines Bauernmädchen
Berliner Börsencourier 20.6.1930 (Morgenausgabe): "Von Crodel sind kleine Bilder edler Haltung zu sehen, von Marcks eine bedeutende Büste dieses Malers."
GM: Porträt Ch. Crodel
* Berlin: Frühjahrsausstellung Berliner Secession (61. Ausstellung)
3 Bilder
Neue Preußische Kreuzzeitung 11.5.1930: "Aus Köln kam Richard Seewald mit seiner Malweise, die sich in einem Stillleben westlich orientiert, in den Landschaften Sachlichkeit mit porzellanhaften Tönen verbindet, aus Halle eine ausgezeichnete Arbeit von Ch. Crodel."
* Berlin: Herbst-Ausstellung der Berliner Sezession
Berliner Morgenpost, 16.11.1930: "auch das Stadtbild von Sevilla" von Crodel (Halle) hat in allem Mangel an Farbigkeit feinste Qualitäten."
* Berlin: Frühjahrsausstellung der Preußischen Akademie der Künste
Nr. 17 Wasser (aus der Folge "Die vier Elemente")
Neue Preußische Kreuzzeitung 11.5.1930: "Aus Köln kam Richard Seewald mit seiner Malweise, die sich in einem Stillleben westlich orientiert, in den Landschaften Sachlichkeit mit porzellanhaften Tönen verbindet, aus Halle eine ausgezeichnete Arbeit von Ch. Crodel."
Mitglied des Deutschen Künstlerbundes
Wahl zum Mitglied der Berliner Sezession 21.3.1930
* Nürnberg: Albrecht Dürer-Preis 1930
2 Stationen der 14 Leidensstationen (Brunnenkapelle Erfurt)
Weltkunst 4, Nr. 14, 6. April 1930, S. 12: "Ende März hat das Kuratorium der Stiftung eine Reihe von Stipendien verliehen, für die eine Gesamtsumme in Höhe von 10.000 M Zinsen aus dem Stiftungskapital von 175.000 Mark, zur Verfügung standen. Je ein Stipendium von 100 M. wurde verliehen an Ch. Crodel in Halle und Otto Herbig in Berlin."
Hallesche Zeitung 10.4.1930: "Ehrenvolle Auszeichung für einen Lehrer der halleschen Kunstgewerbeschule
Die deutsche Albrecht Dürer-Stiftung in Nürnberg, die am 6. April 1928 zur 400. Wiederkehr des Todestages Dürers errichtet wurde, unterstützt befähigte Maler und Graphiker in ihrer künstlerischen Entwicklung durch Verteilung von Stipendien. Unter den vom Kuratorium der Stiftung durch Gewährung eines Stipendiums Ausgezeichneten befindet sich auch Charles Crodel, Fachlehrer für Malerei und Graphik an der Staatl.=Städt. Kunstgewerbeschule auf Burg Giebichenstein. Crodel ist in Halle kein Unbekannter mehr: das Studentenheim "Zur Tulpe" verdankt ihm im Musiksaal ein Wandgemälde und außerdem hat er das Standeamt Süd am Riebeckplatz ausgemalt. Die Auszeichung eines ihrer Lehrer darf auch die ganze Giebichensteiner Kunstgewerbeschule als eine verdiente Anerkennung ihrer Arbeit auffassen.
* Hannover (?) Museum für das vorbildliche Serienprodukt / Günther Wagner Stiftung 8.12.30-11.1.1931 1. Wanderausstellung Reine Form in Hausgerät (von Crodels Freund Justus Bier eingerichtet)
* Berlin: Frühjahrsausstellung der Berliner Akademie
Weihnachtsbild
* Lübeck: Die Ostsee im Bilde
* München: Kunstausstellung München 1931 (Neue Secession)
* Berlin: Bauausstellung 1931
Vereinigung Maler und Bildhauer am Bau in Halle 7
v. Brockhusen, Das Handwerk in der Kunst. "Maler und Bildhauer am Bau", Neue Preußische Kreuzzeitung 6.6.1931: "Karl Hofer steht noch am Anfang seiner Auseinandersetzung mit der Wand als Eiheitsfläche; seine an sich schönen Malereien schwimmen übergangslos und doch nicht mehr als "Bild" auf dem großen, weißen Geviert, während Crodel, dessen Liebe seit langem dem Fresko gehört, erst hier zu voller Geltung kommt."
* Berlin: Berliner Secession 1931 (Künstler unter sich) 64. Ausstellung
Nr. 9 Die Töpferin Marguerite Friedländer
Nr. 10 Weihnachten bei "chez moi"
* Essen: Deutscher Künstlerbund
Zauberinnen an einem Tisch
Prozession in Sevilla
* Erfurter Verein für Kunst und Gewerbe (Kollektiv-Ausstellung)
Thüringer Allgemeine Zeitung 9.6.1931: "Den Wandmaler Crodel repräsentieren einige großzügige Entwürfe voll eigener Kraft. Nicht vergessen seien die lockeren, flüssigen Aquarelle, die von Gerhard Marcks, dem gleichfalls in Halle wirkenden Freund, beeinflußten Aktstudien, die reizvollen Lithographien und geschmackvollen Keramiken, die das Bild des sympathischen, mit Thüringen eng verbundenen Künstlers runden."
Villa Romana
* Oslo: Nyere Tysk Kunst
Nr. 24 Kaffee Langelinie in Kopenhagen (1929)
G.Marcks "Kastalia"
Hallesche Nachrichten, 18.2.1932: "Hallische Künstler auf auswärtigen Ausstellungen.
In Leipzig hat der dortige Kunstverein vom 14. Februar bis 13. März eine Kollektiv-Ausstellung von Ch. Crodel im Museum am Augustusplatz (Oberlichstsaal) veranstaltet. Augestellt sind Arbeiten aus dem Gebiet der Malerei, der Zeichnung und der Graphik: ferner ein Karton zur Wandglaerie des Musikzimmers des Studentenhauses "Burse zur Tulpe". Crodel hat sich bekanntlich als Wandmaler in Halle schon mehrfach betätigt. Im Standesamt malte er einige Zimmer aus, in der Moritzburg den Gymnastiksaal und, wie schon erwähnt, in der "Burse zur Tupe" das Musikzimmer.
Zurzeit findet in Oslo (Norwegen) eine große repräsentative Ausstellung "Neue deutsche Kunst" durch den Norwegischen Staat statt, die im Januar begonnen hat. Zur Beteiligung waren eingeladen rd. 40 deutsche Bildhauer und Maler, darunter Prof. Gerhard Marcks und Charles Crodel. Prof. Marcks zeigt die "Castalia" und Crodel das Bild "Kaffee Lange Linie in Kopenhagen". Diese Ausstellung wurde veranstaltet als Gegengabe für die Munch-Ausstellung im Jahre 1928 im Kronprinzenpalais in Berlin, die von Justi veranstaltet wurde."
* Düsseldorf: "Junge religiöse Kunst"
Kreuzwegsation
Otto Albert Schneider, Junge religiöse Kunst, Düsseldorfer Nachrichten, 13. 8.1932: "Charles Crodels (Halle) farbige Entwürfe für eine Kreuzwegstation weisen neue Wege, die nicht sogleich dem an die Überlieferung gebundenen Auge gangbar erscheinen werden. Und doch ist hier ein Künstler, der die Tradition hinter sich ließ, ohne formale Gesetzlichkeit anarchisch zu verwerfen."
* Leipziger Kunstverein: Museum am Augustusplatz (Kollektiv-Ausstellung)
Saale-Zeitung, Halle, 18.2.1932: "In Leipzig hat der dortige Kunstverein vom 14. Februar bis 13. März eine Kollektivausstellung von Ch. Crodel im Museum am Augustusplatz (Oberlichtsaal) veranstaltet. Ausgesetellt sind Arbeiten aus dem Gebiet der Malerei, der Zeichnung und der Graphik; ferner ein Karton zur Wandgalerie des Musikzimmers des Studentenhauses "Burse zur Tulpe"."
Hans Nachod, Ein Maler der Lebensfreude, Neue Leipziger Zeitung, 18.2.1932: WEnn ein Künstler ganz als Augenmensch, aus reine Freude an der belebten Natur um ihn, seine Bilder mit dem Niederschlag seiner Augenerlebnisse, mit plötzlich leuchtenden Farben und bewegten Formen füllt, ohne sich viel mit Grübeln über die Probleme des Daseins zu beschweren, ist er heute zwar noch keineswegs sicher, daß er von einem größeren Publikum verstanden und das seine Freude am malerischen Genießen des Lebens von vielen miterlebt wird. Er kann aber darauf bauen, daß die bedrückende Last unserer Zeit die Menschen immer deutlicher erkennen lassen wird, wie notwendig ihnen eine Kunst ist, die ihnen seelische Entspannung verschaffen kann."
* Ulmer Kunstverein: (Kollektiv-Ausstellung, November 1932 wohl zusammen mit Plastik von Josef Henselmann, München))
* Berlin: Frühjahrs-Sezession (70. Ausstellung)
Nr. 14 Zeichnungen
* Berlin: Herbst-Sezession (71. Ausstellung)
Nr. 9 Kind und Weihnachtsbaum
Nr. 10 Atelierecke
Nr. 11 Krankes Kind
Nr. 12 Weißes und schwarzes Huhn
J. Meier=Graefe, Berliner Ausstellungen, Frankfurter Zeitung 22.10.1932: "Der Hallenser Maler Crodel, von dem ich schon früher hier berichtet habe, bringt wieder naive Begebenheiten kleinen Formats, ungemein reizvoll. Ob er Kinder unter dem Christbaum, ein paar Hühner auf dem Hof oder eine Atelierecke malt, immer glaubt man, ein stilles Märchen zu vernehmen, erlebt, nicht kolportiert. Es liegt an der zarten Musik des Rhythmus"
* Berlin: Staatliche Porzellanmanufaktur Berlin: Gut und billig
Germania, Edles Porzellan, 6.12.1932: "Weiter findet sich eine ganze Anzahl Muster und Modelle, die ernsthafter künstlerischer Kritik standhalten können, und um das Bestreben nach neuen Dingen zu dokumentieren, wurde auch eine kleine Ausstellung von Unika angegliedert. Einzel- und Versuchsstücke aus denen die Arbeiten des Halleschen Professors Charles Crodel, die neuartigen Versuche von Wolf Röhricht, die fraulich und wundervoll zart empfundenen Blumenteller von Else Möckel uns besonders auch die vielseitigen und zum Teil recht wertvollen Experimente Wilhelm Löbers Erwähnung verdienen."
* Berlin: Ferdinand Möller Farbenholzschnitte von Crodel
Weltkunst 13.11.1932: Bei Ferdinand Möller finden wir ausgezeichnete Farbenholzschnitte des Hallensers Crodel, den man gern einmal kollektiv ausgestellt sehen möchte, und wichtige Bilder von Nolde, Schmidt-Rottluff und Pechstein.
* Berlin: Deutscher Künstlerbund
* Berlin: Herbst-Ausstellung der Preußischen Akademie der Künste
Nr. 15 Lot und seine Töchter
Nr. 16 Schrebergartenfest
* Hannover: Deutscher Künstlerbund. Aquarelle und Zeichnungen. Kestner-Gesellschaft Hannover 8.12.1932-15.1.1933
* Halle: Schüler-Ausstellung in Giebichenstein
Otto Lücke
Kurt Bunge
Erika Burgdorf
Siegfried Thümmel
Karl Rödel
Ausstellung der Malklasse Crodel in den Ausstellungsräumen der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein (u.a. Bunge, Burgdorf, Lücke*, Thümmel, Rödel)
Hallische Nachrichten 24.6.1932; Eisleber Tageblatt 28.6.1932; Allgemeine Zeitung für Mitteldeutschland 27.6.1932.
* Berlin: V. Allgemeine Unabhängige 1933 (400 Bilder)
Frankfurter Zeitung, 15.12.1933: "nd der Suchende wird schließlich belohnt, wenn er am Ende der Ausstellung auf drei kleine Bildchen von Ch. Crodel (Halle) stößt, eine wirkliche Malerbegabung, die an die besten Zeiten der Juryfreien erinnert."
* Berlin: Cassirer-Flechtheim: "Lebendige Deutsche Kunst" (III)
Nr. 14 Singende
Nr. 15 Herbstliche Blumenwolke
Nr. 16 Café Langelinie in Kopenhagen
Curt Glaser: Der 'lebendigen deutschen Kunst'. Dritte Abteilung der Ausstellung bei Paul Cassirer, Berliner Börsencourier 1.3.1933: "Charles Crodel steht wie immer für sich mit seinen anmutig illustrierenden Bildern, die man sich ebensowohl zum Buchschmuck verkleinert, wie zur Wandfläche vergrößert denken könnte."
* Berlin: Ferdinand Möller "30 Deutsche Künstler" (Juli-September 1933)
Nr. 6 Landschaft I
Nr. 7 Landschaft II
* Berlin: Frühjahrsausstellung der Sezession
Erste Ausstellung nach Neugründung der Berliner Secession.
Frau mit Vogel?
V.v.Brockhusen, Freie Bahn für moderne Kunst. Neugründung der Berliner Secession, Frankfurter Nachrichten 10.6.1933: "Soll man in dieser Schau einen Trennungsstrich zwischen deutsch und undeutsch ziehen? Der Impressionismus ist noch nicht ganz verklungen, er findet auch hier noch seine Anhänger, mit Berechtigung dann, wenn sie sich nicht in leerem Nachbeten erschöpfen. Mancher Maler ist mehr auf den Augenschein eingestellt; Farbe, Licht - also die Impression - werden ihm immer das große Erlebnis bleiben? Wir sind der Meinung, daß ein Maler wie Crodel zu den anmutigsten deutschen Begabungen gehört, obgleich er ohne Impressionismus, ja ohne das 18. Jahrhundert Frankreichs nicht zu denken ist."
* Halle: Hallische Kunstschau
Nr. 17 Kinder vorm Weihnachtsbaum
Nr. 18 Eskorial
Mit den Schüler:
Kurt Bunge
Karl Rödel
Steffens
Martha Schulz-Briesen
Zilling
Julius Tinzmann
* Hannover: 101. Große Frühjahrsausstellung Kunstverein Hannover
Nr. 44 Dorf bei Kopenhagen
Nr. 45 Krankes Kind
Nr. 46 Atelierecke
* Berlin: Galerie Gurlitt
Ella Lüttich-Etzrodt, Frieda Lüttich-Löber, Wilhelm Löber (Schülerausstellung Crodel; Ausstellungskatalog verfaßt von Ch. Crodel, gedruckt in der Burg Giebichenstein)
* Hannover: 102. Große Frühjahrsausstellung Kunstverein Hannover
Nr. 27 Singende Frauen
Nr. 28 Krocket spielende Mädchen
* Berlin: Kronprinzenpalais "Das Barcelona-Bild im Kronprinzenpalais mit der Beischrift Leihgabe'" (TB IV, S. 187
* Berlin: Freie Kunstschau Berlin 1934
Landschaft mit italienischen Farben
Herbstwolke mit Putten und Regenbogen
Mädchen mit Fahnen
K.H.Ruppel, Berliner Kunstausstellungen, Hamburger Fremdenblatt (Abendausgabe) 8.3.1934: ".. Carl Crodel-Halle, in dem die zuweilen gewagte, aber durch einen ungewöhnlich sicheren Geschmack gelenkte farbige Phantasie des Rokoko wieder auf höchst originelle Weise lebendig geworden scheint. Ein Bild wie seine von Blumen umgebenen Putten ist seit Slevogts Tod nicht mehr gemalt worden."
* Berlin: Technische Hochschule Charlottenburg: Vorhalle eines "Hauses der Arbeit"
* Berlin: Galerie Ferdinand Möller "30 Deutsche Künstler"
Drachen im Kinderzimmer
Weisses und schwarzes Huhn
Landschaft (Hof mit Bach)
* Berlin: Frühjahrsausstellung Preußische Akademie der Künste
Nr. 16 Südlichen Landschaft mit Agaven
Berlin: Herbstausstellung Preußische Akademie der Künste
Nr. 136 Dekorativer Entwurf für ein Eßzimmer
* München: Ausstellung Wettbewerb Deutsches Museum
* Erfurter Kunstverein: Entwurf Folkwang-Museum
* Berliner Sezession 1935 (Zusammenschluß 1934)
Nr. 12 Weihnachtsmärchen
Nr. 13 Kleine Waldlandschaft
National-Zeitung (Essen)16.2.1935: "Das Bild 'Weihnachtsmärchen' von Crodel ist eine freudige Überraschung. Hier hat Crodel sich endlich in seinem innersten Wesen gefunden und zum Ausdruck gebracht."
* Berlin: Galerie Nierendorf: Calr Crodel, Gemälde, Glas u. Mosaiken, Aquarelle, Graphik
* Berlin: Galerie Buchholz "Das Tier in der Kunst"
Germania, 5.11.1936: "Die Lithographien von Charles Crodel sind ein Genuß für den Freund des heiteren Spiels von Linien und Farben ..."
* Berlin: Galerie Ferdinand Möller: Frühjahrs-Aquarell-Ausstellung 1936
Nr. 8 Truthahn (?)
Nr. 9 Schnee im Wald
Nr. 10 Im Harz
Nr. 11 Hühner
* Berlin: Galerie Ferdinand Möller: "30 deutsche Künstler"
Tulpenbild
Hühnerhof
* Berlin: Olympische Kunst
Carl Georg Heise, Olympische Kunst, Frankfurter Zeitung 23.7.1936: ".. innerhalb der großen Schau am Kaiserdamm, die Arbeiten etwa von Ludwig Gies und Charles Crodel (Mosaik und Glasfenster).."
* Erfurt: Kunst aus Erfurter Privatbesitz 16.-20. Jh.
* Mannheim: Deutsche Werkkunst der Gegenwart
Frankfurter Zeitung, Kunstleben in Mannheim, 10.11.1936: "Auch Porzellan herrscht die Einfarbigkeit oder kostbare Glasur (namentlich: Berliner Porzellan-Manufaktur) vor; Versuche, bunt zu werden (Carl Crodel=Halle), zeigen die Schwierigkeiten, die traditionelle Malerei zu überwinden."
* Hamburger Kunstverein: "Malerei und Plastik in Deutschland 1936"
Nr. 46 Traumhafte Welt
Nr. 47 Hühnervolk
Nr. 48 Weißes und schwarzes Huhn
Heinrich Ehl, Einblick in deutsche Gegenwartskunst, Hamburger Fremdenblatt, 21.7.1936: "Im gegenüberliegenden Kabinett herrscht Crodels "Traumhafte Welt", der wir seine unendlich feinen Tierbildchen vorziehen ... "
* Paris: Weltausstellung 1937
* Leipzig: Deutsche Kunst in Handwerk und Industrie 1938
* Berlin: Galerie Buchholz: "Carl Crodel, Ölbilder"
27 Bilder
1940
Mannheim: Städtische Kunsthalle Mannheim: "Künstler in der Industrie"
* Berlin: Werkstattausstellung des Kunstdienstes "Carl Crodel"
* Wien: Deutsche Werkkunst
* Zürich: Deutsche Werkkunst
* Bern: Deutsche Werkkunst
* München: Günther Franke "Carl Crodel als Maler"
* Halle: Kunstausstellung der Provinz Sachsen
Nr. 48-64
* Leipzig: Ausstellung mitteldeutscher Malerei
* Dresden: Allgemeine Deutsche Kunstausstellung
Sommerliche Fülle
Kopenhagen
* Berlin: Haus am Waldsee "Carl Crodel"
* Augsburg: 9. Kunstausstellung Augsburg
Nr. 26-42
Dresden: 2. Deutsche Kunstausstellung 1949
Nr. 101 Märchenerzähler
Nr. 102 Gegenwart und Mythos
Nr. 103 Gärtnerin
Nr. 104 Waldlandschaft
Hannover: Kestner-Gesellschaft "Der Antike Mythos in der neuen Kunst
1952
1953
1954
1955
1956
1957
1958
1959
1960
1961
1962
1963
1964
1965
1966
1967
1968
1969
1970
1971
1972
1973